Serienempfehlung | Big Little Lies

„Vorstadtweiber“ der amerikanischen Extraklasse

Madeline Mackenzie und Celeste Wright vereint nicht nur ihr Dasein als Mutter und das Leben im gleichen Viertel, sondern auch die Langeweile in ihrem Leben. Als die junge Jane Chapman mit ihrem Sohn in die Stadt zieht, beschließen die beiden, sich ihrer anzunehmen. Die drei Frauen freunden sich an und bald wird offensichtlich, dass jede von ihnen ihre eigenen Geheimnisse verbirgt. Ihre äußerlich perfekten Leben offenbaren nach und nach kleine Risse – bis sie sich in eine Situation manövrieren, die sie an ihre Grenzen bringt.

Genre: Drama, Krimi

Mit unter anderem: Nicole Kidman, Reese Witherspoon, Shailene Woodley, Zoe Kravitz, Laura Dern, Alexander Skarsgard, …


Review

Da ich schon ziemlich alles, was das Serien-Universum zu bieten hat, gesehen habe, bin ich ununterbrochen auf der verzweifelten Suche nach neuen (oder auch alten), spannenden, fesselnden Serien mit Binge-Watching-Potential. Ein wichtiges Kriterium für meine Auswahl ist dabei die Existenz von so vielen Folgen und Staffeln wie möglich. Außerdem bevorzuge ich es, wenn eine Produktion bereits abgeschlossen ist. Ich hasse es, wenn ich gezwungen bin, Monate oder gar Jahre auf die nächste Staffel zu warten.

„Big Little Lies“ fällt dabei total aus meinem Schema. Und trotzdem konnte ich nicht widerstehen. Immerhin ist eine derartige Starbesetzung schon ziemlich einladend.

„Big Little Lies“ ist eine dieser Serien, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat. Die (mickrigen) sieben Folgen habe ich innerhalb von zwei Grippe-Tagen komplett verschlungen. „Big Little Lies“ hat so ziemlich alle Eigenschaften, die für mich eine super Serie ausmachen:

  • gut durchdachte Charaktere, mit denen man mitfühlen kann
  • logische, nachvollziehbare Entwicklungen und Handlungsstränge
  • viele Einzelschicksale und Charakter-Hintergründe
  • ehrlichen, bissigen Humor
  • einen super Soundtrack
  • Flashbacks und -forwards
  • Drama, Drama, Drama

Es ist wohl nicht nötig, zu erwähnen, dass die schauspielerische Leistung aller Beteiligten allererste Sahne ist. Vor allem Nicole Kidman hat mich in ihrer Rolle sehr überzeugt. Was bei „Big Little Lies“ besonders positiv heraus sticht und sie von vielen anderen Serien unterscheidet, ist meiner Meinung nach, dass (fast) alle Charaktere absolut logisch handeln. Man hat als Zuschauer das Gefühl, sie zu kennen und ihre Beweggründe zu verstehen – auch wenn sie einem manchmal ein wenig auf die Nerven gehen können.

Fazit

Alles in allem: Sehr gelungen! Ich freue mich schon wirklich sehr auf die zweite Staffel und hoffe, dass sie qualitativ an die Erste anknüpfen kann.

Bewertung: 10/10 Punkte

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